Sicher verfolgen auch Sie die aktuellen Meldungen in den Medien zum Thema Preiserhöhung der Gas und Energiekosten.  Wir als Vermieter können die Preisentwicklung leider nicht beeinflussen, welche wir als Rechnungslegung der Dienstleister und Versorger erhalten. Durch die gestiegenen Energiekosten in diesem Winter wollen viele Mieter die Heizungen erst später oder gar nicht aufdrehen, um Geld zu sparen. Doch ab wann muss ein Mieter eigentlich seine Heizung benutzen?  Laut Mietvertrag sind Mieter zum Heizen auf eine bestimmte Mindesttemperatur verpflichtet. Auch wenn dies seit Neuestem ausgesetzt wird, müssen Mieter dennoch selbst dafür Sorge tragen, dass die Wohnung durch ein angemessenes Heiz- und Lüftungsverhalten nicht beschädigt wird. Dies gilt auch bei längerer Abwesenheit des Mieters. Ganz und gar auf Heizen zu verzichten, um Energiekosten zu sparen, und somit unter Umständen eingefrorene Rohre und Schimmel in der Wohnung zu riskieren, ist der falsche Ansatz.

Doch wie spart man effizient Wärmekosten? Dies gelingt Ihnen ohne weiteres, wenn Sie die folgenden unkomplizierten Heiz- und Lüftungsregeln in der kalten Jahreszeit vom Herbst bis zum Frühjahr konsequent beachten:

1.    Halten Sie alle Türen in Ihrer Wohnung stets geschlossen!

Grund: Der ungehinderte Luftaustausch innerhalb der Wohnung kann infolge einer Reihe bauphysikalischer Gesetzmäßigkeiten zu erheblichen raumklimatischen Problemen führen, die neben erhöhten Heizkosten oft Feuchte- und Schimmelerscheinungen zur Folge haben!
Sie wollen keine Heizenergie vergeuden? Sie wollen keinen Schimmel in Ihrer Wohnung?

 Sind im Winter alle Türen in Ihrer Wohnung wirklich ständig geschlossen?

2.    Heizen Sie jeden Raum separat und gleichmäßig?

Grund: Das Thermostatventil regelt die Raumtemperatur (und nicht etwa die Temperatur des Heizkörpers) vollautomatisch entsprechend der von Ihnen gewählten Einstellung. Die gewünschte Raumtemperatur wird durch das von Ihnen einmal eingeregelte Thermostatventil konstant gehalten, ohne dass Sie jemals wieder das Thermostatventil betätigen müssten.

In den Nachtstunden wird die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage zentral abgesenkt:

Wenn Sie aber Ihre Wohnräume „nach Bedarf“ heizen, also das Thermostatventil immer dann aufdrehen, wenn Sie es gerade warm haben wollen, führt dies erwiesenermaßen nicht etwa zu einer Einsparung, sondern zu deutlich erhöhten Heizkosten sowie zu einem unbehaglichen Raumklima, das außerdem Feuchte- und Schimmelprobleme begünstigt.

Also: Hände weg vom Thermostatventil – zu Ihrem Vorteil!

Heizen Sie wirklich jeden Raum konstant?

3.    Lüften Sie stets kurz und kräftig mit weit geöffnetem Fenster!

Grund: Unzweckmäßiges Lüften führt zu deutlich erhöhten Heizkosten. Die von Ihnen erzeugte Raumluftfeuchte bleibt in der Wohnung, solange Sie nicht ausschließlich regelgerecht lüften, denn Ihre modernen Fenster sind dicht, damit möglichst wenig Heizenergie verloren geht.

Lüften Sie im Winter ausschließlich mit weit geöffnetem Fenster!

Lüften Sie konsequent jeden Raum separat, bei geschlossenen Innentüren

Lüften Sie im Winter kurz für 3 bis maximal 5 Minuten und nicht länger!

Tun Sie dies mindestens dreimal täglich! Bei erhöhtem Feuchteeintrag zusätzlich lüften!

Lüften sie bei jedem Wetter! Kalte Luft ist immer trocken – auch bei nasskaltem Wetter!

Kipplüftungen sind im Winter (mit Ausnahme der nächtlichen Dauerlüftung unbeheizter Schlafräume) unbedingt zu vermeiden, da sie neben erhöhten Heizkosten raumklimatische Probleme verursachen, die zur Schimmelbildung in der Umgebung des Fensters führen können.

Ihr Hygrometer sollte im Winter im Inneren der Wohnung nicht mehr als 50 % relative Luftfeuchtigkeit anzeigen!

 Lüften Sie wirklich jeden Raum separat, mehrmals täglich kurz und mit weit geöffnetem Fenster?

 4.     Verringerung der Duschzeit und / oder Einstellungänderungen der Wassertemperatur ggf. um ein Grad weniger.

Viele Mieter möchten gerne Ihren Balkon mit Pflanzen verschönern. Dies ist in der Regel auch kein Problem. Es sollten dabei nur einige Dinge beachtet werden:

Die Blumenkästen gehören in die dafür vorgesehenen Befestigungen, damit bei starkem Wind nichts hinabstürzen kann und damit Nachbarn gefährden bzw. die Fassade verschmutzen.

Das Abstellen von Blumentöpfen auf einer Fensterbank ist deshalb nicht gestattet, da ein Absturz der Pflanzen nicht auszuschließen ist.

Die herabfallenden Blüten und Blätter müssen von den unter dem Balkon wohnenden Mietern geduldet werden. Außer der Wuchs ist so üppig, dass dieser zu erheblichen Belästigungen führt. Ragt eine Pflanze über die Balkonbrüstung, muss diese zurückgeschnitten werden.

Wenn Ihnen die alltäglichen Dinge in Ihrer eigenen Wohnung durch zunehmende gesundheitliche Probleme nicht mehr so einfach gelingen möchten, und Ihnen Ihre Türschwellen oder auch die Sanitäreinrichtung im Bad Probleme bereiten, Sie aber gern weiterhin in Ihrer Wohnung bleiben möchten - wir beraten Sie gern. RH 6 B EG re NEU

GELDSCHEINEAlle Mieter (z. B. Alleinstehend, Ehepaar, Alleinerziehend, Rentner etc.) mit niedrigen Einkommen können Wohngeld erhalten. Wohngeld ist ein Zuschuss zu Ihren Wohnkosten. Es deckt nicht die komplette Miete ab, hilft aber, eine angemessene Wohnung bezahlen zu können.

Vielleicht gehören Sie auch dazu? Lassen Sie sich von Ihrer Wohngeldbehörde beraten! Um Wohngeld zu erhalten, müssen Sie einen Antrag in Ihrer Gemeindeverwaltung stellen. Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld zusteht, richtet sich nach dem Gesamteinkommen des Haushaltes, der Höhe der Miete und der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. Informationen dazu finden Sie im Internet unter AMT24 

 


Buchhaltung

Frau Müller:

03774 / 155 223

Frau Balsing:

03774 / 155 223

Frau Gschrei:

03774 / 155 224


Hausmeisterservice

Herr Groschupp / Herr Lenk / Herr Neubert:

  03774 / 155 225 oder

  03774 / 155 220


 


Links

 Gemeinde Re 

Gemeinde Br

vdwVerbaendelogo-vdwSachsen 4c  Verbaendelogo GdW 4c

 Uns finden Sie auch

bei
 Facebook